Volumenstrom je Heizkörper
Heizlast geteilt durch Spreizung mal Wärmekapazität ergibt den Soll Volumenstrom in Liter pro Stunde. Die Voreinstellung am Thermostatventil drosselt auf diesen Wert.
Sie holen aus Ihrer Heizung die Wärme heraus, für die Sie bezahlen. Wir bringen den Volumenstrom auf den Punkt, dokumentieren das VDZ Formular und führen Sie durch den BAFA Antrag. Schnellcheck in 60 Sekunden, Festpreis ab 390 Euro für das Einfamilienhaus.
Ein hydraulischer Abgleich verteilt das Heizungswasser bedarfsgerecht auf alle Heizflächen. Pro Heizkörper wird die Voreinstellung am Thermostatventil so gesetzt, dass jeder Raum genau die Wärmemenge bekommt, die er am kältesten Auslegungstag braucht. Pumpenleistung, Heizkurve und Vorlauftemperatur werden auf das Gebäude angepasst.
Ohne Abgleich versorgt der kürzeste Strang seinen Heizkörper im Übermaß, die entferntesten Räume bleiben kühl. Die Pumpe gleicht das mit höherer Drehzahl aus und verbraucht Strom, der Kessel taktet, die Spreizung sackt ein. Mit Abgleich sinkt der Pumpenstrom, die Rücklauftemperatur fällt, Brennwertkessel und Wärmepumpe arbeiten im optimalen Punkt.
Die Startseite bündelt Grundlagen, Kosten, Ablauf und Pflichten. Vertiefende Themenseiten zu Fußbodenheizung, Wärmepumpe, Förderung und Verfahrenvergleich finden Sie verlinkt am Ende jeder Sektion.
Der Abgleich greift gleichzeitig in vier Stellgrößen ein. Wer alle vier kennt, erkennt eine seriöse Planung vom Auge der Pauschale.
Heizlast geteilt durch Spreizung mal Wärmekapazität ergibt den Soll Volumenstrom in Liter pro Stunde. Die Voreinstellung am Thermostatventil drosselt auf diesen Wert.
Heizkörper laufen mit 10 bis 20 Kelvin Spreizung, Fußbodenheizungen mit 5 bis 10 Kelvin, Wärmepumpen oft mit 5 Kelvin. Die Spreizung steuert Pumpenstrom und Brennwertnutzung.
Eine Hocheffizienzpumpe wird auf Δp variabel mit dem Förderdruck des ungünstigsten Strangs eingestellt. Höhere Förderdrücke verursachen Geräusche und Strom ohne Nutzen.
Nach dem Abgleich sind kalte Räume verschwunden, das Rauschen an den Ventilen ist weg, die Stellzeit der Thermostatköpfe wird kürzer. Komfort gewinnt sofort spürbar.
Sechs Anlässe machen den Abgleich verbindlich oder zur direkten Bedingung für die Förderung. Wer einen Anlass erfüllt, sollte rechtzeitig planen.
Wer den hydraulischen Abgleich als Einzelmaßnahme oder im Paket mit einer Heizungsoptimierung fördern lässt, muss Verfahren B nachweisen. Zuschuss 15 Prozent, mit iSFP 20 Prozent.
Gasheizungen in Gebäuden ab sechs Wohneinheiten müssen innerhalb von zwei Jahren nach Einbau geprüft und hydraulisch abgeglichen werden. Die Prüfung erfolgt durch Fachbetrieb oder Schornsteinfeger.
Wer einen KfW Effizienzhaus Standard erreicht, weist den hydraulischen Abgleich als Pflicht in der Bestätigung nach Durchführung aus. Energieberater begleitet.
Vor jedem Einbau einer Wärmepumpe ist der Abgleich unverzichtbar. Niedrige Vorlauftemperaturen funktionieren nur, wenn die Heizflächen abgeglichen sind.
Beim Tausch des Wärmeerzeugers wird ein neuer Brennwertkessel oder eine Wärmepumpe installiert. Ohne hydraulischen Abgleich bleibt die Brennwertnutzung deutlich unter dem Auslegungswert.
Kalte Räume im Obergeschoss, rauschende Ventile, taktendes Heizgerät, ungleiche Raumtemperaturen, das sind klassische Symptome. Der Abgleich löst sie regelmäßig.
Verfahren A reicht in einigen Bestandsanlagen, Verfahren B ist seit der BEG EM Novelle der Standard für Förderung und Wärmepumpenvorbereitung. Lesen Sie den Unterschied an drei Spalten ab.
| Kriterium | Verfahren A | Verfahren B |
|---|---|---|
| Heizlast | Pauschal nach Bauteilkennwert, oft 100 W pro Quadratmeter | Raumweise nach DIN EN 12831, Bauteildaten erforderlich |
| Datenaufnahme | Sichtprüfung, Heizkörper messen | Vollständige Aufnahme von U Werten, Lüftung, Innentemperaturen |
| Bearbeitungszeit | Halber Tag im Einfamilienhaus | Ein bis zwei Tage Planung, halber Tag Umsetzung |
| Preisrahmen Einfamilienhaus | ab 390 Euro | ab 600 Euro |
| BAFA Förderung | Nur in Ausnahmen | Volle Förderung, 15 oder 20 Prozent |
| Wärmepumpentauglich | Nicht ausreichend | Pflicht, weil exakte Spreizung gebraucht wird |
| Bestätigung | Eigenes Formular | VDZ Formular, anerkannt von BAFA und KfW |
Vertiefende Themenseite zu Verfahren A und B mit Berechnungsbeispiel, Vorlauftemperatur und Pumpenkennlinie.
Die Preise folgen einer Logik aus Anlagengröße, Verfahren und Aufwand vor Ort. Sie liegen für das Einfamilienhaus regelmäßig ab 390 Euro, im Mehrfamilienhaus ab 700 Euro. Förderung mindert den Eigenanteil um 15 oder 20 Prozent.
| Gebäudetyp | Verfahren A | Verfahren B | Förderung möglich |
|---|---|---|---|
| Einfamilienhaus, bis 10 Heizkörper | ab 390 € | ab 590 € | 15 bis 20 % |
| Zweifamilienhaus, 11 bis 18 Heizkörper | ab 490 € | ab 720 € | 15 bis 20 % |
| Mehrfamilienhaus, 3 bis 5 WE | ab 700 € | ab 990 € | 15 bis 20 % |
| Mehrfamilienhaus, 6 bis 12 WE | ab 1.000 € | ab 1.500 € | 15 bis 20 % |
| Mehrfamilienhaus ab 13 WE | individuell | ab 2.200 € | 15 bis 20 % |
Jeder Heizkörper braucht eine eigene Voreinstellung und Messung. Mehr Heizkörper, mehr Aufwand vor Ort.
Verfahren B verlangt eine raumweise Heizlast. Das ist ein Aufnahmetag mehr, dafür förderfähig.
Voreinstellbare Ventile sind Pflicht. Sind alte Ventile verbaut, kommen Materialkosten und Stilllegung dazu.
Einrohrsysteme, Pufferspeicher und Fußbodenheizung verlangen mehr Planungszeit und teils Strangregulierventile.
Ein schneller Schätzwert. Wählen Sie Verfahren und Anlagengröße, das Ergebnis aktualisiert sich live. Die Spanne ist eine Marktbreite, der genaue Preis hängt vom Objekt ab.
Schätzwert auf Basis bundesweiter Marktdaten. Förderung wird vor Auftragsbeginn beantragt und nach Durchführung ausgezahlt.
Die Bundesförderung für effiziente Gebäude (BEG) hat zwei Pfade. Über das BAFA laufen Einzelmaßnahmen, also der hydraulische Abgleich allein oder in Kombination mit einer Heizungsoptimierung. Über die KfW laufen Komplettsanierungen, etwa zum Effizienzhaus 70 oder 55.
Den Zuschuss beantragen Sie vor Beginn der Maßnahme. Voraussetzung ist Verfahren B mit raumweiser Heizlast und VDZ Bestätigung. Mit einem individuellen Sanierungsfahrplan steigt der Satz von 15 auf 20 Prozent. Die zuwendungsfähigen Kosten sind je Wohneinheit gedeckelt.
15 Prozent Zuschuss, mit iSFP 20 Prozent. Antrag online vor Auftragsvergabe, Auszahlung nach Verwendungsnachweis.
Hydraulischer Abgleich als Pflichtbestandteil. Tilgungszuschuss zum Förderkredit, Begleitung durch Energieeffizienz Experten.
Wer keine BAFA Förderung beantragt, kann die Maßnahme über drei Jahre verteilt von der Einkommensteuer absetzen, in Summe 20 Prozent.
Einzelne Stadtwerke und Energieagenturen ergänzen Bonusprogramme. Lohnt sich besonders in Großstädten und im Klimapaket.
Themenseite Förderung im Detail, inkl. Antragsweg, Fristen, Kombination und Beispielrechnung.
Klicken Sie auf den Wärmeerzeuger, die Tabelle zeigt die zu erwartende Spreizung, den Pumpenstromgewinn und die typische Einsparung am Endenergieverbrauch.
| Kennwert | Vor Abgleich | Nach Abgleich | Wirkung |
|---|---|---|---|
| Spreizung Vorlauf zu Rücklauf | 8 K | 15 bis 18 K | Brennwertnutzung steigt |
| Pumpenstrom je Jahr | 350 kWh | 140 kWh | Strom sinkt um 50 bis 60 Prozent |
| Endenergie Heizung | 100 % | 88 bis 92 % | Verbrauch sinkt |
| Komfort, kalte Räume | häufig | gleichmäßig | Beschwerden verschwinden |
| Auslegungsvorlauf typisch | 65 °C | 55 °C | Heizkurve flacher |
Der hydraulische Abgleich ist der zentrale Hebel, lässt sich aber mit weiteren Maßnahmen kombinieren. Die folgenden Bandbreiten von Verbraucherzentrale und co2online gelten je nach Ausgangsanlage und Gebäude. Die Werte addieren sich nicht einfach, weil sich die Maßnahmen teils überschneiden.
| Maßnahme | Typische Einsparung | Aufwand und Amortisation |
|---|---|---|
| Hydraulischer Abgleich mit voreinstellbaren Ventilen | 5 bis 15 Prozent der Heizkosten | EFH rund 650 bis 1.250 €, mit BAFA Zuschuss meist in wenigen Jahren amortisiert |
| Heizkurve und Vorlauftemperatur absenken | etwa 5 Prozent der Heizkosten | Einstellung am Regler, keine Materialkosten |
| Raumtemperatur ein Grad senken | rund 6 Prozent je Grad | Verhaltensmaßnahme, sofort wirksam, keine Kosten |
| Alte Umwälzpumpe gegen Hocheffizienzpumpe tauschen | bis zu 120 € Pumpenstrom je Jahr, rund 90 Prozent weniger Pumpenstrom | geringe Investition, Amortisation meist wenige Jahre |
| Heizungsrohre im unbeheizten Keller dämmen | mehrere € je Meter und Jahr | Material rund 5 bis 10 € je Meter, in Eigenleistung möglich |
Quellen: Verbraucherzentrale, Heizung optimieren und Heizkosten sparen, sowie co2online, Hydraulischer Abgleich, Kosten und Amortisationszeit. Stand 2026.
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Drei Themen prägen die Praxis im Jahr 2026. Wer den hydraulischen Abgleich plant, sollte sie kennen.
Die EnSimiMaV Verordnung ist Ende September 2024 ausgelaufen, die Pflicht für die Heizungsprüfung wirkt jetzt aus dem GEG. Eigentümer von Mehrfamilienhäusern mit Gasheizung ab sechs Wohneinheiten müssen Prüfung und Optimierung innerhalb von zwei Jahren nach Einbau dokumentieren.
Wärmepumpen erreichen ihre Jahresarbeitszahl nur bei niedriger Vorlauftemperatur. Ohne raumweise Heizlast und exakten Abgleich bleiben Stromverbrauch und Geräusch deutlich höher als geplant. Verfahren B ist hier kein Bonus, sondern Voraussetzung.
Die BAFA Zuschüsse für die Einzelmaßnahme Heizungsoptimierung wurden im Jahresverlauf 2026 bestätigt. Der iSFP Bonus bleibt der wirksamste Hebel, um aus 15 Prozent ohne Mehraufwand 20 Prozent zu machen.
Vom ersten Termin bis zur Bestätigung beim BAFA Antrag dauert es im Schnitt fünf Werktage. Die Schritte sind über alle Verfahren und Heizungsarten gleich, der Aufwand pro Schritt unterscheidet sich.
Heizflächen messen, Bauteile dokumentieren, Heizlast raumweise oder pauschal aufnehmen.
Volumenstrom je Heizkörper, Voreinstellwerte, Pumpenkennlinie, Heizkurve, Spreizung.
Voreinstellung am Ventil drehen, Strangregulierung anpassen, Pumpe einstellen.
Anlage zwei bis sieben Tage beobachten, Rücklauftemperatur prüfen, Komfortrückmeldung einholen.
VDZ Formular ausfüllen, Werte dokumentieren, an Eigentümer und BAFA übergeben.
Wer die Bauteile kennt, versteht jede Position im Angebot. Das Wissen schützt vor Pauschalpreisen und unklarer Leistungsbeschreibung.
Pro Heizkörper ein Ventil mit Voreinstellung. Hersteller wie Heimeier, Danfoss und Oventrop bieten passende Einsätze. Alte Ventile ohne Voreinstellung müssen getauscht werden.
Details zu VoreinstellungHocheffizienzpumpe Klasse A, geregelt nach Δp variabel. Neue Pumpe spart pro Jahr 150 bis 250 Kilowattstunden Strom, schon allein das amortisiert sich.
In Mehrfamilienhäusern werden die Stränge separat einreguliert. So bekommen weit entfernte Stränge ihren Volumenstrom, ohne dass die Pumpe übermäßig fördern muss.
Die Steilheit der Heizkurve wird abgesenkt, sobald die Anlage abgeglichen ist. Brennwertkessel und Wärmepumpe arbeiten dann näher am Sollpunkt.
Im Bestand stoßen Sie auf eine Mischung aus Konvektoren, Flachheizkörpern und Plattenheizkörpern. Jeder Typ hat eine eigene Kennlinie, die in die Berechnung einfließt.
Bei Wärmepumpe und Pellet sitzt oft ein Puffer in der Anlage. Die hydraulische Schaltung muss zum Abgleich passen, sonst zirkuliert Wasser ohne Wärme zu liefern.
Nicht jedes Bauteil muss getauscht werden, aber bei alten Ventilen führt kein Weg vorbei. Vier Materialklassen tauchen am häufigsten im Angebot auf.
Heimeier V Exact II, Danfoss RA N, Oventrop AV9. Pro Stück ab 18 Euro, Montage 15 Minuten je Heizkörper.
Ältere Variante der Voreinstellung. In manchen Bestandsanlagen weiterhin sinnvoll, häufig zusammen mit voreinstellbarem Ventil im Vorlauf.
Bei großen Anlagen ergänzen Differenzdruckregler die Strangregulierventile. Sie halten den Förderdruck im Strang konstant, auch wenn Ventile schließen.
Grundfos Alpha 2, Wilo Yonos Pico, Wilo Stratos Pico. Drehzahlgeregelt, Energieeffizienzklasse A, fördert nur bei Bedarf.
Konfigurationsbeispiele aus der Beratungspraxis, anonymisiert und auf reine Objektdaten reduziert. Sie zeigen typische Bauarten, Heizflächenzahl und Kostenrahmen und ersetzen keine individuelle Aufnahme vor Ort.
Preis und Förderlogik: BEG EM Richtlinie, BAFA Merkblatt. Hydraulik und Voreinstellung: VDZ Verfahren A und B, Hersteller Datenblätter Heimeier, Oventrop und Danfoss. Einsparbandbreiten orientieren sich an Auswertungen von co2online und dena.
134 Quadratmeter Wohnfläche, Gasbrennwertkessel von 2018, zwölf Heizkörper. Die Eigentümer planten den Wechsel auf eine Wärmepumpe in 24 Monaten. Der erste Heizungsbauer wollte ohne Abgleich liefern.
Der zweite Anbieter nahm Verfahren B auf, rechnete raumweise Heizlast und tauschte vier alte Ventile mit. Nach Voreinstellung sank die Spreizung am Brennwertkessel von acht auf 16 Kelvin, der Rücklauf landete unter 35 Grad. Die Wärmepumpe ist heute mit 38 Grad Vorlauftemperatur dimensioniert.
Aus einem Abgleich für 740 Euro wurde eine Wärmepumpe, die zwei Kilowatt kleiner dimensioniert sein darf.
Baujahr 1972, zentrale Ölheizung, 22 Heizkörper. Anlass war § 60c GEG. Der Verwalter beauftragte einen SHK Fachbetrieb mit Heizungsprüfung plus Abgleich nach Verfahren A.
Vor Ort wurden Strangregulierventile nachgerüstet, die Pumpe auf Δp variabel umgestellt, alle Heizkörperventile voreingestellt. Aufwand drei Werktage Umsetzung, ein Tag Planung, Gesamtkosten 1.450 Euro netto.
Die VDZ-Bestätigung geht an die Eigentümergemeinschaft und an den Schornsteinfeger.
Schiefes Haus, drei Geschosse, Mansardstockwerk. Eigentümer hatte das Gefühl, dass die Wohnung im obersten Stockwerk dauernd kalt war. Aufnahme zeigte ein Einrohrsystem im Erdgeschoss und ein Zweirohrsystem im Obergeschoss.
Verfahren B mit raumweiser Heizlast, neue voreinstellbare Ventile im Obergeschoss, Strangregulierung im Keller. Spreizung sprang von sechs auf 14 Kelvin, die Mansarde wurde warm.
Ein Einrohrsystem im Bestand ist nicht das Aus. Der Abgleich braucht aber mehr Planung.
Diese Fehler tauchen in der Praxis immer wieder auf. Wer sie kennt, prüft Angebote und Ausführung kritisch.
Wer für BAFA Förderung Verfahren A nutzt, riskiert Ablehnung. Die Richtlinie verlangt Verfahren B.
Die Voreinstellungen sitzen, die Pumpe läuft aber auf konstantem Druck. Der Stromgewinn bleibt aus.
Nach Abgleich ist die Heizkurve regelmäßig zu steil. Wer sie nicht absenkt, lässt Brennwertnutzung liegen.
Ohne voreinstellbare Ventile ist kein sauberer Abgleich möglich. Tausch ist Pflicht, nicht Option.
Pro Heizkreis am Verteiler braucht es einen eingestellten Volumenstrom. Wird er nicht gemessen, bleibt der Komfort ungleich.
BAFA verlangt Antrag vor Vertragsschluss. Wer erst beauftragt und dann beantragt, verliert die Förderung.
Nach Umsetzung braucht die Anlage ein bis zwei Wochen Beobachtung. Wer sofort abschließt, übersieht zu kalte Räume.
Ohne VDZ Bestätigung kein BAFA Zuschuss. Sie braucht alle Werte, Pumpenkennlinie und Heizkurve.
Vier Werke regeln den hydraulischen Abgleich in Deutschland. Wer sie kennt, kann Angebote, Bestätigungen und Förderbescheide einordnen.
Gebäudeenergiegesetz. Verpflichtet Eigentümer von Gebäuden ab sechs Wohneinheiten mit Gasheizung zur Heizungsprüfung und Optimierung binnen zwei Jahren nach Inbetriebnahme.
Heizlastberechnung für Gebäude. Grundlage für Verfahren B, definiert Auslegungstemperaturen, Lüftungsverluste und Bauteilkennwerte.
Förderrichtlinie der Bundesregierung. Definiert förderfähige Maßnahmen, Zuschusshöhe und Pflichtnachweise, darunter Verfahren B und VDZ Bestätigung.
Bestätigung des Forums Wohnenergie. Dokumentiert die durchgeführte Optimierung, branchenanerkannt von BAFA und KfW.
Das VDZ Formular ist ein zweiseitiges Dokument mit Anlagedaten und Kennwerten. Es wird gemeinsam vom Fachbetrieb und dem Energieberater ausgefüllt. Folgende Bestandteile sind enthalten:
Wer das Formular zum ersten Mal sieht, sollte zwei Punkte besonders prüfen. Erstens, der Bauteilkatalog im Anhang gibt für jeden Heizkörper Hersteller, Typ und Voreinstellwert wieder. Zweitens, die Pumpenkennlinie zeigt den eingestellten Druck und die Förderhöhe. Diese beiden Werte werden im BAFA Antrag abgefragt.
Vertiefende Themenseite Software und VDZ Formular erklärt jedes Feld im Detail.
Drei Berufsgruppen kommen in Frage. Die Wahl hängt vom Anlass und Förderpfad ab.
Heizungsbauer mit Erfahrung in Voreinstellungen, Pumpenkennlinien und Strangregulierung. Klassisch für Verfahren A im Bestand und für Wärmepumpenvorbereitung.
Energieeffizienz Experte (EEE) mit Zulassung für BAFA Anträge. Pflicht für BEG WG, sinnvoll für BEG EM in komplexen Anlagen und für iSFP Bonus.
Heimeier, Danfoss, Oventrop, IMI und Grundfos bieten Software und Apps zur Berechnung der Voreinstellung an. Nutzbar für Fachbetriebe und ambitionierte Eigentümer.
Förderung BAFA gilt bundeseinheitlich. Ergänzend bieten Landesenergieagenturen und Stadtwerke Beratungen sowie regionale Bonusprogramme an.
| Bundesland | Energieagentur | Schwerpunkt |
|---|---|---|
| Baden Württemberg | KEA Klimaschutz und Energieagentur | Heizungstausch und Optimierung |
| Bayern | LfU und Energieagenturen Bayern | Beratung und 10.000 Häuser Programm |
| Berlin | Berliner Energieagentur | Effiziente Stadt und Sanierung |
| Brandenburg | Energieagentur Brandenburg | Energieberatung Mittelstand |
| Bremen | energiekonsens | Sanierung Bestand |
| Hamburg | Hamburg Energie und IFB | Heizungsförderung Bestand |
| Hessen | Landesenergieagentur LEA Hessen | Klimakommunen, Wärmewende |
| Mecklenburg Vorpommern | LEKA MV | Energieberatung Land |
| Niedersachsen | KEAN Klimaschutz und Energieagentur | Wärmewende und Sanierung |
| Nordrhein Westfalen | Energie4Climate NRW | Verbraucherzentrale, NRW Bank |
| Rheinland Pfalz | EOR Energieagentur RLP | Energieberatung kommunal |
| Saarland | ARGE Solar und IZES | Klimapakt, Wärmewende |
| Sachsen | SAENA Sächsische Energieagentur | Heizungsförderung und Forschung |
| Sachsen Anhalt | LENA Sachsen Anhalt | Beratung Wärmewende |
| Schleswig Holstein | EKSH und IB SH | Förderpakete Sanierung |
| Thüringen | ThEGA | Klimainvest und Heizungstausch |
In Süddeutschland dominiert Verfahren B mit raumweiser Heizlast, weil die Wärmepumpe verbreiteter ist. Im Norden ist Verfahren A im Bestand häufiger anzutreffen.
Stadtwerke Köln, München und Hamburg legen Bonusprogramme über die BEG EM. In den neuen Bundesländern setzt LENA und SAENA auf Quartiersansätze.
Hydraulischer Abgleich ist selten allein. Wer förderfähig sanieren will, kombiniert ihn mit Energieausweis, Heizlastberechnung und Wohnflächenermittlung. Hier die direkten Anlaufstellen.
Pflichtdokument für Verkauf und Vermietung. Hydraulischer Abgleich wirkt direkt auf den Endenergiebedarf.
DIN EN 12831 Berechnung als Grundlage für Verfahren B. Schnelle Aufnahme, prüffähig.
Verkehrswert nach Sanierung sichern. Sanierte Heizung wirkt auf den Wert messbar. Bewertung und Verkauf in Köln.
Wie sich Modernisierungen wie der BAFA geförderte hydraulische Abgleich auf den Immobilienwert auswirken, zeigt die kostenlose Online Bewertung.
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BAFA BEG EM, KfW Tilgungszuschuss, iSFP Bonus, Antragsweg, Fristen.
Wann es geht, wann nicht. Schritt für Schritt mit Heimeier App und Excel.
Unterschied, Aufwand, Kosten, Pflichten, Berechnungsbeispiel.
Wie ein hydraulischer Abgleich Schritt für Schritt geplant und umgesetzt wird.
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Abgrenzung zum hydraulischen, wann er reicht, wann nicht.
Acht Antworten, die wir in der Beratung am häufigsten geben. FAQPage Schema synchron, also im KI Snippet auffindbar.
Ein hydraulischer Abgleich verteilt das Heizungswasser bedarfsgerecht auf alle Heizflächen. Pro Heizkörper wird eine Voreinstellung am Thermostatventil gesetzt, die Pumpenleistung wird auf den realen Druckverlust eingestellt.
Im Einfamilienhaus rechnen Sie ab 390 Euro je nach Verfahren A oder B. Bei Mehrfamilienhäusern liegen die Kosten ab 700 Euro, abhängig von Heizkörperzahl, Gebäudegröße und Aufnahme der Heizlast.
Verfahren A nutzt geschätzte Heizlasten als Pauschalwerte, Verfahren B verlangt eine raumweise Heizlastberechnung nach DIN EN 12831. Für BAFA Förderung wird heute fast immer Verfahren B verlangt.
Ja, der hydraulische Abgleich ist als Einzelmaßnahme der Bundesförderung für effiziente Gebäude förderfähig. Bei einem individuellen Sanierungsfahrplan steigt der Zuschuss um fünf Prozentpunkte.
§ 60c GEG verlangt eine Heizungsprüfung und Optimierung bei Gasheizungen in Gebäuden ab sechs Wohneinheiten innerhalb von zwei Jahren nach Inbetriebnahme. Bei Inanspruchnahme einer BEG Förderung ist der Abgleich nach Verfahren B Voraussetzung.
Für ein Einfamilienhaus rechnen Sie mit einem halben bis ganzen Arbeitstag vor Ort, dazu ein bis drei Werktage Planung. Im Mehrfamilienhaus dauert die Umsetzung zwei bis fünf Tage.
Sie können die Voreinstellungen an voreinstellbaren Thermostatventilen selbst setzen, wenn Sie die Werte aus einer Heizlastberechnung haben. Für BAFA Förderung und VDZ Bestätigung benötigen Sie jedoch einen Fachbetrieb.
Pro Heizkreis am Verteiler wird der Durchfluss in Liter pro Minute eingestellt. Grundlage ist die Heizlast je Raum geteilt durch die Spreizung und die Wärmekapazität des Wassers. Moderne Systeme arbeiten mit automatischer Volumenstromregelung.
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Vereinfachtes Schätzverfahren mit pauschaler Heizlast je Raum, etwa 100 W pro Quadratmeter.
Raumweise Heizlastberechnung nach DIN EN 12831, Pflichtgrundlage für BAFA und Wärmepumpen.
Die Wärmeleistung in Watt, die ein Raum am kältesten Auslegungstag benötigt, um die Solltemperatur zu halten.
Mechanische Einstellung am Thermostatventil, die den maximalen Durchfluss begrenzt und so den Volumenstrom verteilt.
Temperaturdifferenz zwischen Vorlauf und Rücklauf, typisch 7 bis 20 Kelvin je Heizflächenart.
Branchenanerkanntes Bestätigungsformular der Verbände, dokumentiert die durchgeführte Optimierung für BAFA und Energieausweis.
Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle, bewilligt Zuschüsse aus der Bundesförderung für effiziente Gebäude.
Bundesförderung für effiziente Gebäude, Modul Einzelmaßnahmen, fördert hydraulischen Abgleich und Heizungsoptimierung.
Vorschrift im Gebäudeenergiegesetz, fordert Heizungsprüfung und Optimierung in Gebäuden ab sechs Wohneinheiten mit Gasheizung.
Individueller Sanierungsfahrplan, Bonus von fünf Prozentpunkten auf BEG Zuschüsse.
Regelarmatur am Heizkörper mit Soll Ist Vergleich der Raumtemperatur und mechanischer Voreinstellung.
Armatur im Strang zur Voreinstellung des Volumenstroms zwischen mehreren Heizkreisen.
Absperrbares Ventil am Heizkörperrücklauf, ältere Variante der hydraulischen Einregulierung.
Heizungsumwälzpumpe der Energieeffizienzklasse A nach EEI, leistungsgeregelt, Voraussetzung für gelungenen Abgleich.
Kennlinie der Heizungsregelung, die die Vorlauftemperatur in Abhängigkeit von der Außentemperatur steuert.
Veraltete Verteilart mit einem gemeinsamen Vor und Rücklauf, hydraulisch nur eingeschränkt abgleichbar.
Übliche Verteilart mit separatem Vorlauf und Rücklauf je Heizkörper, voll abgleichbar.
Wärmespeicher zwischen Wärmeerzeuger und Heizkreis, entkoppelt Erzeugung und Verbrauch, relevant bei Wärmepumpen.